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Datenplattform

Eine unabhängige Datenplattform, die mit Ihnen mitwächst.

Model-Atlas, Data-Atlas und Event-Atlas bilden zusammen Ihre Data Fabric. Jedes System wird Low-Code über sein eigenes Modell erschlossen — nicht nachträglich kartiert.

Model-Atlas — aktives Metadatenmanagement statt Archiv.

Ein zentrales Modellverzeichnis erfasst Ihre Systeme lückenlos, macht die Beziehungen zwischen ihnen als Wissensgraph sichtbar und erkennt neue Datenquellen automatisch — etwa einen neuen Sensor im Event-Atlas, inklusive Vorschlag für das passende Modell.

Data-Atlas & Event-Atlas — robuste Integrationsinfrastruktur statt Einzelanbindungen.

Neue oder existierende Datenbanken und Dateien docken an: Sie beschreiben die Quelle, der Data-Atlas übernimmt Transformation und Ausgabe über offene Standards wie REST, OData und OGC SensorThings API (STA). Neue Sensoren und Ereignisquellen erkennt der Event-Atlas automatisch und protokolliert dabei nur relevante Änderungen nach klaren Regeln, statt jeden Rohwert mitzuschreiben.

Offener Code — Produktunabhängigkeit statt Vendor Lock-in.

Der Code baut auf den seit Jahren bewährten Standards EMF und OSGi auf statt auf einer proprietären Eigenentwicklung und gehört niemandem exklusiv. Weil Ihre Daten dadurch unabhängig von einzelnen Anbietenden beschrieben sind, arbeiten auch moderne KI-Systeme direkt und verlässlich damit.

Alle Daten sichtbar, auswertbar und anpassbar — unkompliziert, in einer modernen Oberfläche.

Die integrierte Analytics-Oberfläche Eclipse Daanse greift direkt auf die über Data-Atlas und Event-Atlas bereitgestellten Daten zu, strukturiert nach den im Model-Atlas hinterlegten Modellen — ganz ohne ein separates Auswertungswerkzeug anzuschaffen und zu integrieren. So wird aus einer gut strukturierten Datenbasis ein Werkzeug, das Fachpersonal und Entscheidende im Arbeitsalltag tatsächlich nutzen.

Kompatibel mit dem, was Sie schon haben.

Standards & Schnittstellen

  • Geodaten über GeoJSON — einsetzbar in gängigen Geoinformationssystemen und Geoportalen.
  • IoT- und Sensordaten über SensorThings API (STA) — anschlussfähig an bestehende Smart-City- und Fachverfahrens-Infrastruktur.
  • Ausgereifte REST- und OData-Schnittstellen für die Anbindung an Fachanwendungen, Dashboards und Auswertungswerkzeuge.
  • Offene Datenkataloge nach DCAT-AP 3.0.

Organisation & Betrieb

  • Mandantenfähigkeit von Grund auf — mehrere Ämter, Abteilungen oder Kommunen auf derselben Plattform, mit eigenen Zugriffsrechten.
  • Gestufte Freigabeprozesse (Entwurf → geprüft → freigegeben) für kontrollierten, DSGVO-orientierten Zugriff auf sensible Daten — die erfassten Angaben lassen sich direkt für Ihr Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30 DSGVO) weiterverwenden.
  • Flexible Bereitstellung — On-Premises, gehostet oder hybrid, ganz nach Ihrer Infrastruktur.

Was uns unterscheidet.

Model-Atlas, Data-Atlas und Event-Atlas teilen sich gemeinsame Modelle — deshalb werden die Zusammenhänge zwischen Ihren Systemen sichtbar, nicht als separates Modul, das nachträglich ergänzt werden muss, sondern als Teil der Architektur selbst. Dadurch wissen Sie nicht nur, woher jede Information stammt, sondern auch, wie Ihre Systeme zusammenhängen, ohne dafür ein zusätzliches Werkzeug zu betreiben oder einzukaufen. Dazu kommt unser Service: Wir richten die Plattform ein, passen sie an und betreuen sie.

Wir entwickeln Open Source.

Nicht als Zugeständnis, sondern aus Überzeugung: Was mit öffentlichen Geldern entsteht, sollte allen gehören — nicht einem Konzern. Im Sinne von Public Money, Public Code gehört der Code selbst niemandem exklusiv. Immer mehr Organisationen verlangen das inzwischen gezielt, weil es ihnen mehr IT-Sicherheit, Interoperabilität und Produktunabhängigkeit verschafft. Wir sind Teil der Eclipse Foundation und richten unsere Architektur an der BSI-Richtlinie zu Sicherheitsanforderungen an urbane Datenplattformen (TR-03187) aus. Für Sie heißt das: eine souveräne Entscheidung, die unabhängig von uns als Unternehmen Bestand hat.

Bereit für das, was kommt.

Die Datenplattform ist modellgetrieben aufgebaut: Neue Anforderungen erweitern das Modell, statt einen Umbau der Plattform zu erzwingen — das schützt Ihre Investition auch gegen Anforderungen, die heute noch niemand kennt. Ganz im Sinne des Once-Only-Prinzips: Strukturen werden einmal beschrieben und überall wiederverwendet — Daten müssen nicht mehrfach erfasst werden. So bleibt Ihr System aktuell, auch wenn sich Technologien oder organisatorische Rahmenbedingungen künftig ändern.


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